Vortrags- und Diskussionsrunden für Schülerinnen und Schüler rund um das Thema ›Universum‹
Mit Referenten des Exzellenzclusters PRISMA+ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Max-Planck-Instituts für Chemie

Mit Matthias Neubert und Jens Temmen. KINO CAPITOL Neubrunnenstraße 9 55116 Mainz

Mit Matthias Neubert, Peter Kiefer und Tim Otto Roth. Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.

Moderation: Prof. Dr. Matthias Neubert, Prof. Dr. Hartmut Wittig,
Vorträge: Dr. Christian Schmitt, Elisa Lohfink, Ahmed Ouf, Daniel Wenz, Rahima Krini
18.30 Uhr, Kleines Haus, Staatstheater Mainz

Den Rätseln des Universums auf der Spur – Forschungs-Highlights aus 10 Jahren Exzellenzcluster PRISMA“ … unter diesem Titel fand am 10. Oktober im Staatsthater Mainz eine feierliche Jubiläumsveranstaltung als Sonderausgabe der beliebten Reihe „Physik im Theater“ statt. Die beiden Moderatoren und zugleich PRISMA+-Sprecher, Prof. Dr. Matthias Neubert und Prof. Dr. Hartmut Wittig, nahmen die Gäste mit auf eine spannende Zeit- und Weltreise und blickten so zurück auf wichtige Forschungs-Highlights der letzten zehn Jahre. Die Reise startete 2012 am CERN mit der Entdeckung des HIggs Teilchens, an der auch Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt waren, und endete im Jahr 2022 in Mainz, wo gerade der neue Elektronenbeschleunigers MESA gebaut wird.

Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Clusters kamen zu Wort, die in unterhaltsamen Kurzvorträgen und Interviews über das Higgs Teilchen, das Rätsel des Protonenradius, die Jagd nach Neutrinos, die Suche nach dunkler Materie und den Bau von MESA sowie den geplanten Experimenten berichteten. Auch ein neuer Imagefilm hatte im Theater Premiere – und beschreibt mit eingängigen Statements und beeindruckenden Bildern das Forschungsprogramm von PRISMA+.

Prof. Dr. Heino Falcke: „Licht im Dunkeln: Schwarze Löcher, das Universum und wir“
19.00 Uhr, Großes Haus, Staatstheater Mainz.

Nach längerer Corona-bedingter Pause heißt es am Sonntag, den 21. November erstmals wieder „Vorhang auf“ für die Reihe „Physik im Theater“. Wie immer erwartet alle Physik-Interessierten ein ungemein spannendes Thema, denn es geht um eine Weltsensation: Am 10. April 2019 veröffentlicht das Event Horizon Telescope (ein globales Netzwerk von Radioteleskopen) das erste Bild eines schwarzen Lochs – ein Wendepunkt in der Astronomie! Der Astrophysiker Prof. Dr. Heino Falcke, ein führender Wissenschaftler in diesem Experiment, erklärt in seinem Vortrag, wie es dazu kam – von den ersten Blicken der Menschen hoch zum Himmel bis zur modernen Astrophysik, der Erforschung der schwarzen Löcher und den noch unenthüllten Geheimnissen des Universums – und was das mit ihm und uns Menschen zu tun hat.

Der Parlamentarische Abend „Dunkle Materie, Quantencomputing, COVID-Impfstoff: Aus Präzision wird Innovation“ findet im Rahmen des Jubiläumsjahres „75 Jahre Wiedereröffnung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ in der Landesvertretung RLP in Berlin und im Livestream statt – mit Eröffnung der Ausstellung PRÄZISION!

Ist der Teilchenzoo der aus Quarks gebildeten Teilchen vielfältiger als in den Lehrbüchern steht? Ein möglicher Kandidat, bestehend aus sechs Quarks, steht im Mittelpunkt des dritten Vortrags der “STRONG-2020 Public Lecture Series”, 11. März 2021, 16.00 Uhr.

Im Jahr 2021 wird es in der Vortragsreihe vor allem um Anwendungen der Physik in der Medizin gehen, mit Teilchen, Optik und Strahlen. Aber auch die theoretische Physik kommt nicht zu kurz.

Die Wissenschaftler Prof. Dr. Randolf Pohl (Mainz) und Prof. Dr. Jan Bernauer (Stony Brook) diskutieren gemeinsam das Proton-Radius-Puzzle. Der Vortrag findet auf Englisch statt und ist Auftakt der neuen Serie “The STRONG-2020 Public Lecture Series”.

Bei der Premiere des Big!Bang!Slam! – unserem Physik Science Slam Special – haben fünf Mainzer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Bühne gerockt. Kreativ, unterhaltsam und verständlich haben sie ihr Forschungsthema präsentiert und das Online-Publikum mit auf eine Reise in die faszinierende Welt der Physik genommen. Und das waren die Themen:

  • Saskia Plura: „Von Captain Kirk und Kindergeburtstagen“
  • Noah Yazdandoost: „Mit kleinen Teilchen den großen Fragen des Universums auf der Spur“
  • Lennart Adam: „Der, die, das – Wer, wie, was – Wieso, weshalb, W-Boson?“
  • Sven Baumholzer: „Dunkle Materie: ein Düngemittel für den Kosmos“
  • Hector Masia Roig: „Das Spukschloss“

Fellows der Mainz Physics Academy des Exzellenzclusters PRISMA+ haben eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: Unter den Titel „Talkshow Campus Mainz“ laden sie namhafte Gäste ein, die die Zuhörer an ihrem beruflichen wie persönlichen Weg teilhaben lassen. Zur Premiere der Reihe am 5. Februar 2020 begrüßen die Gastgeber Bianka Mecaj, Jan Weldert, Marius Köppel und Victoria Durant zwei Firmengründerinnen aus Frankfurt: Maike Benner und Lilli Rohde – ursprünglich im Finanzsektor zu Hause – haben vor zwei Jahren das internationale Consulting & Coaching Unternehmen MaLish gegründet.

Am gemeinsamen Stand des Helmholtz-Institutes Mainz und des Exzellenzcluster Prisma+ ging es um die Frage, wie man Teilchen mobil macht. Die Besucher konnten sehen, wie die kleinsten Teilchen in den Beschleunigeranlagen der Johannes Gutenberg-Universität auf Lichtgeschwindigkeit gebracht werden und wer sportlichen Ehrgeiz mitbrachte konnte testen, wie die Welt aus seiner Perspektive wohl aussieht.
Interaktion
Bei verschiedenen Mitmach-Experimenten konnte zu physikalischen Themen selbst geforscht werden:

  • Was passiert, wenn wir mit Lichtgeschwindigkeit reisen?
  • Wie beschleunigt man kleine Teilchen?
  • Wie verhalten sich Luftballons und Schaumküsse im Vakuum?

Der Fachbereich Physik, Mathematik und Informatik und das Exzellenzcluster PRISMA an der JGU haben am Montag, 11. Juni, die Ausstellung „Women of Mathematics and beyond“ eröffnet. Sie zeigt 22 Portraits von Wissenschaftlerinnen aus Mathematik und Physik und will junge Wissenschaftlerinnen ermutigen, trotz der Unterrepräsentanz von Frauen in ihrem Fachgebiet eine akademische Karriere einzuschlagen.

Just finishing your B.Sc.? Thinking about graduate studies? How about taking a 5-week programme (without tuition fees) that provides intensive training in fundamental physics with lectures and mentoring by leading scientists, the opportunity to network with international researchers, and an individual lab course to work on your own project, as well as an optional language course and cultural programme? Travel and accommodation grants are available. Apply by 15th December 2017.

Organizers: Joachim Kopp (JGU Mainz), Felix Yu (JGU Mainz), Anna Kaminska (JGU Mainz), Maikel de Vries (JGU Mainz), Matthias Neubert (JGU Mainz)

August 7 – 25, 2017, Erbacher Hof in Mainz

The application is open until March 31, 2017.

The Mainz Institute for Theoretical Physics will host a summer school for Ph.D. students in theoretical physics. Attendance will be limited to 50-60 students, who will be hosted at the Erbacher Hof in downtown Mainz. The theme for the second summer school is „Joint Challenges for Cosmology and Colliders,“ which will focus on the biggest open questions in cosmology and complementary probes at the LHC.

The school is primarily focused on astrophysics and collider physics, including driving questions about dark matter, neutrino physics, baryogenesis, the Higgs mechanism, the strong CP problem, and the cosmological history of the universe.

The lecture schedule will be complemented by discussion sessions and social activities to encourage networking and a vivid exchange of ideas. Applicants should be in the later stages of their Ph.D. career and are expected to commit to the full three week program.

Guinness World Records™ bestätigt Weltrekord der Johannes Gutenberg-Universität Mainz über größten magnetischen Kugelbeschleuniger der Welt / Hunderte Besucherinnen und Besucher begeistert vom Einblick in die Physik

Mit dem Aufbau des größten magnetischen Kugelbeschleunigers der Welt hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) am heutigen Sonntag, 11. Juni 2017, einen bei Guinness World RecordsTM offiziell registrierten Weltrekord aufgestellt. Auf einer Länge von insgesamt 546 Metern – in Anlehnung an die Wiedereröffnung der JGU im Mai 1946 – ist in dem auf den Schienen der am Rande des Campus verlaufenden Straßenbahn aufgebauten Kugelbeschleuniger die bisher längste auf magnetischen Kräften basierende Kettenreaktion abgelaufen. Die durchgeführte Kettenreaktion basiert auf grundlegenden physikalischen Prinzipien: Stahlkugeln werden durch magnetische Kräfte beschleunigt und durch Ausnutzung von Impulsüberträgen zwischen den beschleunigten Kugeln kann eine Reaktion ähnlich der einer Dominokette erfolgen, die – einmal angestoßen – über mehrere hundert Meter laufen kann. Hiermit greift der Weltrekordversuch insbesondere Forschungsinhalte des Exzellenzclusters PRISMA sowie der Exzellenz-Graduiertenschule MAINZ auf und präsentiert sie in einer vereinfachten, populärwissenschaftlichen Form. Der vom Exzellenzcluster PRISMA organisierte Guinness World Records-Versuch wurde in Kooperation mit zwei Mainzer Schulen, dem Rabanus-Maurus-Gymnasium und dem Otto-Schott-Gymnasium, realisiert und stand unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerin für Bildung, Dr. Stefanie Hubig, sowie des Ministers für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, Prof. Dr. Konrad Wolf. 

Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fanden in der Landeshauptstadt Mainz statt. Neben den protokollarischen Veranstaltungen stand das zweitägige Bürgerfest im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, das zum einen Einblick in die kulturelle und kreative Szene der Stadt aber auch in die Wissenschafts-Landschaft des Landes gibt.

Die interessierten Bürger und Besucher konnten im Wissenschaftszelt etwas über die Physik am Großexperiment IceCube Eis lernen und mit einer 3-D-Brille in die Tiefen des antarktischen Eises reisen. Das ATLAS Exponat zeigte einen Teil eines Panels, das seinerseits Teil eines neuen Detektorsystems am Large Hadron Collider am CERN ist und das noch präzisere Elektronenmessungen ermöglichen wird. Die Mainzer Wissenschaftler sind Experten in der Konstruktion dieser sehr flachen Panels.

Mehr als 50.000 Menschen besuchten das Wissenschaftsfestival „Highlights of Physics“ in Münster vom 18. bis 23. September 2017. Unter dem diesjährigen Motto „Struktur und Symmetrie“ lag der Fokus auf der aktuellen Forschung von der Teilchenphysik bis zur Geophysik.

PRISMA Mitglied Professor Dr. Frank Maas und vier Mitglieder seiner Arbeitsgruppe waren eingeladen, das P2 experiment at MESA der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ziel der Forschung der P2 Kollaboration ist die präzise Messung der paritätsverletzenden Asymmetrie in der elastischen Streuung von polarisierten Elektronen an unpolarisierten Kernen.

„Highlights of Physics“ ist eine jährliche Veranstaltung, die vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Physikalischen Gesell­schaft e. V. (DPG) und der jeweiligen gastgebenden Universität organisiert und von vielen Institutionen gefördert wird. Besonders Schülerinnen und Schüler nehmen das Angebot von zahlreichen Workshops und Mitmach-Projekten begeistert an.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat den Auftakt zum Jubiläum ihrer Wiedereröffnung vor 70 Jahren mit einem Akademischen Festakt gefeiert. Die Laudatio auf eine der größten Hochschulen Deutschlands ist dabei entsprechend vielstimmig ausgefallen: Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratulierte ihrer Alma Mater, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten ihre Arbeit und JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch wagte einen Blick in die Zukunft der Universität – umrahmt vom sinfonischen Glückwunsch des Collegium musicum aus Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der JGU.

Mainzer Institut für Theoretische Physik (MITP) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz offiziell eröffnet

11.05.2015

Mit der Einweihung des Gäste- und Seminarzentrums ist heute das Mainzer Institut für Theoretische Physik (MITP) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) offiziell eröffnet worden. Gegründet wurde das Institut bereits 2013 als Teil des Exzellenzclusters „Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter“ (PRISMA). Das Mainzer Institut für Theoretische Physik ist ein internationales Forschungszentrum, das sich in seiner Konzeption an weltweit erfolgreiche Theorie-Institute wie das „Kavli Institute for Theoretical Physics“ (KITP) in Santa Barbara oder das „Galileo Galilei Institute for Theoretical Physics“ (GGI) in Florenz anlehnt. Das MITP hat sich in kürzester Zeit innerhalb der internationalen Wissenschaftsgemeinde im Bereich der Physik etabliert und die Rolle eines weltweit beachteten Theoriezentrums eingenommen.

MITP stellt Ressourcen in Form von Räumen sowie personeller und finanzieller Unterstützung zur Verfügung, die es auswärtigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erlauben, in Mainz mehrwöchige wissenschaftliche Programme oder kürzere Workshops zu den vielfältigen aktuellen und wichtigen Fragen der theoretischen Elementarteilchen-, Astroteilchen- und Hadronenphysik zu organisieren. Die Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Feldern der theoretischen Physik aber auch der Austausch mit den experimentell arbeitenden Kolleginnen und Kollegen stehen dabei im Mittelpunkt. Die neu geschaffenen Räumlichkeiten des Gästezentrums stellen Büros für 33 auswärtige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einen mit moderner Technik ausgestatteten Seminarraum und einen attraktiven Diskussionsbereich („Lounge“) zur Verfügung. Alles ist darauf ausgerichtet, ein effizientes und angenehmes Arbeiten zu ermöglichen und den wissenschaftlichen Austausch sowie die Kooperation zwischen den verschiedenen Disziplinen zu stimulieren. Einzelnen Gästen wird im Rahmen des MITP Gästeprogramms außerdem die Möglichkeit geboten, über einen längeren Zeitraum in Mainz zu leben und zu forschen.

Das Theoriezentrum wird von der wissenschaftlichen Gemeinschaft für die wissenschaftliche Gemeinschaft organisiert: Die externen Organisatoren sind verantwortlich für das wissenschaftliche Programm, das MITP stellt die notwendige Infrastruktur für dessen Durchführung zur Verfügung. Aus den eingereichten Vorschlägen zu den wissenschaftlichen Programmen wählt ein international besetztes Gremium („Advisory Board“) renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diejenigen aus, die inhaltlich und konzeptionell am meisten überzeugen.

Seit 2013 wurden sieben Programme und fünf Workshops durchgeführt. Im Jahr 2014 besuchten bereits mehr als 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das MITP und tauschten sich zu aktuellen Themen wie dunkle Materie, Physik jenseits des Standardmodells und Stringtheorie aus. Die Unterstützung durch das MITP wurde von den Teilnehmern der wissenschaftlichen Programme und Workshops, die 2014 abgehalten wurden, in 75 Veröffentlichungen und Vorabdrucken gewürdigt. Im Laufe des Jahres 2015 finden weitere sechs Programme sowie vier Workshops statt. Thematisch befassen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dann unter anderem mit der Neutrinophysik und deren wachsender Bedeutung für die Astroteilchenphysik, mit der Suche nach neuen Teilchen am LHC und mit den Beiträgen der Gitter-QCD zur Überprüfung des Standardmodells der Teilchenphysik. Zusammen mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkolleg „Symmetriebrechung in fundamentalen Wechselwirkungen“ organisierte das MITP im September 2014 eine internationale Sommerschule.

Mit der äußerst populären öffentlichen Vortragsreihe „Physik im Theater“ beteiligt sich das MITP außerdem aktiv an der Wissensvermittlung vor Ort. Für dieses Format werden Themen aus der aktuellen Forschung allgemeinverständlich aufbereitet und der interessierten Öffentlichkeit durch hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentiert. Die Vorträge finden bewusst außerhalb des Campus statt, um die Wissenschaft auch im Wortsinn „nach außen“ zu tragen. Im Mai 2014 beispielsweise ließ Professor Dr. Rolf Heuer, der Generaldirektor des europäischen Forschungszentrums CERN bei Genf, mehr als 900 Gäste im Großen Haus des Staatstheaters Mainz am Nachweis des Higgs-Teilchens teilhaben und begeisterte mit seinen spannenden Einblicken in die Forschungsaktivitäten des CERN und dessen Rolle für den Wissenstransfer und die Völkerverständigung. Der nächste Vortrag in dieser Reihe findet am 27. Juni 2015 statt. Dr. Paolo Ferri, Leiter der Rosetta-Mission der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA, erklärt in seinem Vortrag, wie mit der Rosetta-Mission zum erstem Mal in der Geschichte der Raumfahrt ein Rendezvous mit einem Kometen zustande kam.

Am 12.12.2013 findet das Kick-Off Meeting des Irène Joliot-Curie Programms statt. Alle an PRISMA beteiligten Frauen und Wissenschaftlerinnnen sind hierzu herzlich eingeladen. Details zum Ablauf finden Sie rechts auf dem Informationsblatt.

Das Irène Joliot-Curie Programm des Exzellenzclusters PRISMA dient der Förderung von Frauen in allen wissenschaftlichenKarrierephasen im Cluster und in dessen weiteren Forschungsumfeld. Neben einem Blog sollen weitere Angebote entwickelt werden, z.B. Workshops oder Trainings zu bestimmten Themen, Coaching-Angebote oder der Aufbau eines Mentoring-Netzwerks. Kommentare und Analysen, Wünsche und Anregungen hierzu sollen neben dem Blog vor allem beim Kick-Off Meeting durch den Austausch im Diskussionsforum „World Café“ vorgebracht werden können. Keynote-Sprecherin Andrea Löther vom Center of Excellence Women in Science wird uns mit ihrem Vortrag zu Frauen in der Wissenschaft auf die Arbeit in thematischen Workshops einstimmen.

Im Irène Joliot-Curie-Blog für Frauen in und um das Exzellenzcluster PRISMA berichtet PRISMA-Forscherin Concettina Sfienti über alle Facetten einer wissenschaftlichen Karriere. Er bietet nicht nur Hilfestellung, Tipps, Tricks und praktische Informationen bei allen Karriereschritten, sondern gibt vor allem auch Raum für Diskussionen und Austausch der Frauen in PRISMA, die dazu eingeladen sind, an der Angebotskonzeption des Programms mitzuwirken und eigene Vorstellungen einzubringen – SocialMedia und Real Life ergänzen sich. Der Blog ist also eine Plattform für alle, die sich bei ihrer Karriereplanung als Naturwissenschaftlerin nicht auf den Zufall verlassen wollen – Der Zufall bringt zwar Chancen mit sich, doch welche wirklich zum Ziel führen, lässt sich durch professionelle Planung, gezielte Unterstützung, erfahrene Ansprechpartnerinnen und in Kommunikation mit KollegInnen wesentlich leichter herausfinden.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat heute feierlich ihr Exzellenzcluster „Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter“ (PRISMA) eröffnet. Rund 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben damit offiziell ihre Arbeit in dem neuen Forschungsverbund aufgenommen, der erfolgreich aus der jüngsten Phase der Exzellenzinitiative hervorging.

Die gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats sowie die zuständigen Ministerinnen und Minister des Bundes und der Länder haben am 15. Juni 2012 den Exzellenzcluster Precision Physics, Fundamental Interactions and Structure of Matter (PRISMA) bewilligt.

Die Koordinatoren des Clusters und der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität laden ein zur feierlichen Eröffnungszeremonie am 05. November 2012.