PRISMA++ hat sich der Ausbildung und Karriere des wissenschaftlichen Nachwuchses in allen Phasen ihrer jeweiligen akademischen Laufbahn verpflichtet. Studierenden und Promovierenden bietet das Cluster ein exzellentes Ausbildungsumfeld. Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten, die sich durch starke internationale Netzwerke und Kollaborationen der an PRISMA++ beteiligten Wissenschafterinnen und Wissenschaftler ergeben.
Ein wichtiges strukturelles Ziel des Exzellenzclusters PRISMA++ ist die Gleichstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf institutioneller und wissenschaftlicher Ebene. Zu diesem Zweck hat PRISMA++ das Irène Joliot-Curie Programm eingerichtet, das der Förderung von Frauen in allen wissenschaftlichen Karrierephasen im Cluster und in dessen weiterem Forschungsumfeld dient.
Um hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Standort zu gewinnen, bietet PRISMA++ Beschäftigungsmöglichkeiten für Doppelkarrierepaare im Rahmen des „Dual Career Fund“ an. Das „Guest Program“ bietet Unterstützungsmöglichkeiten, um führende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für einen Forschungsaufenthalt nach Mainz zu holen.
PRISMA++ hat sich der Ausbildung und Karriere des wissenschaftlichen Nachwuchses in allen Phasen der akademischen Laufbahn verpflichtet – vom fortgeschrittenen Bachelor-Studierenden bis hin zum Postdoc. Innerhalb des Exzellenzclusters bildet die Mainz Physics Academy (MPA) das gemeinsame Dach für alle diese Aktivitäten der Graduiertenausbildung und der Nachwuchsförderung.
Wir sind davon überzeugt, dass Exzellenz in der Forschung durch Zusammenarbeit, diskriminierungsfreie Kommunikation und Arbeitskultur gefördert wird. Wir setzen uns aktiv für die Stärkung unterrepräsentierter Gruppen ein und wollen strukturelle und individuelle Barrieren abbauen.
Die JGU unterstützt ihre Studierenden, Forschenden und Beschäftigten mit einer Vielzahl institutioneller Maßnahmen wie der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität, dem Familien-Servicebüro, dem Dual Career Service und einem Welcome Center für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Die Programme des Clusters werden eng mit der Stabsstelle Gleichstellung und Diversität der JGU abgestimmt und es finden regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen statt.
Wir orientieren uns an Maßnahmen des Gleichstellungsplans des Fachbereichs Physik, Mathematik und Informatik, dessen Gleichstellungsbeauftragte derzeit PI Sonia Bacca ist. Der Fachbereich hat sich verpflichtet, nach dem Kaskadenmodell mehr Frauen in akademische Führungspositionen zu berufen. Seit 2008 bietet das Ada Lovelace Project (ADA) Mentoring-Programme für exzellente junge Akademikerinnen in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwissenschaften und Mathematik (MINT) an.
Das Ombudsteam setzt sich aus Nachwuchsforschenden sowie Professorinnen und Professoren zusammen, die regelmäßig entsprechend geschult werden und als erste Anlaufstelle für Fragen zu Diversität, Gleichstellung und Integration dienen. Ihre Hauptaufgabe ist es, alle Mitglieder des Clusters in einem vertraulichen Rahmen zu unterstützen, zu beraten sowie in Fällenvon Diskriminierung und anderen kritischen Situationen anzusprechen.
Folgende Einrichtungen dienen als Anlaufstellen an der JGU bei Fragen oder Beratungswünschen im Fall von Konflikten, Diskriminierung, Rassismus, Behinderungen und/oder chronischen Krankheiten oder sexueller Belästigung am Arbeitsplatz:
KONFLIKTE
DISKRIMINIERUNG
RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS
BEHINDERUNGEN UND/ODER CHRONISCHE KRANKHEITEN
SEXUELLE BELÄSTINGUNGEN
- Sexualisierte Belästigung und Gewalt an der Hochschule
- JGU Richtlinie zum Schutz vor sexueller Belästigung
- Podcast-Reihe „Hinschauen! Unterstützung von Personen, die von sexueller Belästigung betroffen sind“
WEITERE BERATUNGSSTELLEN
ANTI-BIAS-TRAINING
Das Familien-Servicebüro der JGU bietet den Mitgliedern der JGU Informationen, Beratung und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium: https://www.familienservice.uni-mainz.de/
Das Koordinationsbüro unterstützt die Mitglieder von PRISMA++ bei der Suche nach einem Platz in den Kinderbetreuungseinrichtungen auf dem Campus. Bitte senden Sie eine Kopie Ihrer Bewerbung an das PRISMA++-Koordinationsbüro.
Für kurzfristige Betreuungsengpässe arbeitet PRISMA++ mit dem „Kinderschirm“ des Verbands Alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. zusammen. Hier kann eine Betreuung vor Ort (außerhalb der Kita- und Schulbetreuung) bei Veranstaltungen von PRISMA++ organisiert werden. Bitte rechtzeitig mit dem Koordinationsbüro in Verbindung setzen.
Anlaufstellen und Ansprechpartner für Fragen zu Wissenschaft/Karriere und Kind: https://www.familienservice.uni-mainz.de/beratung-eltern-b/
Notfallbetreuung und Übergangsbetreuung von Kindern an der JGU:
https://www.familienservice.uni-mainz.de/kinderbetreuung-beschaeftigte/
Eltern-Kind-Zimmer an der JGU: Staudingerweg 9; Zimmer 120 (2. Stock). Bitte holen Sie sich den Schlüssel im PRISMA++-Koordinationsbüro.
Für den Wiedereinstieg nach Familien- oder pflegebedingten Unterbrechungen der wissenschaftlichen Karriere kann das IJCP Fellowship genutzt werden.
Ein wichtiges strukturelles Ziel des Exzellenzclusters PRISMA++ ist die Gleichstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf institutioneller und wissenschaftlicher Ebene. Zu diesem Zweck hat PRISMA++ das Irène Joliot-Curie-Programm eingerichtet, das der Förderung von Frauen in allen wissenschaftlichen Karrierephasen im Cluster und in dessen weiterem Forschungsumfeld dient.
Irène Joliot-Curie (*12. September 1897, † 17. März 1956) war eine französische Wissenschaftlerin. Sie war die älteste Tochter von Marie und Pierre Curie und später die Ehefrau von Frédéric Joliot-Curie. Irène Joliot-Curie erhielt zusammen mit ihrem Mann 1935 den Nobelpreis für Chemie für die Entdeckung der künstlichen Radioaktivität.
Das Programm wurde im Dezember 2013 auf Initiative von Prof. Dr. Concettina Sfienti ins Leben gerufen. Es bietet Workshops, Trainingsseminare und Netzwerk-Treffen für Frauen im und rund um das Cluster und den Fachbereich Physik, Mathematik und Informatik der JGU an. Veranstaltungen, die das Gender-Bewusstsein steigern, wie beispielsweise eine Vorlesungsreihe, erreichen regelmäßig ein großes weibliches, wie auch männliches Publikum. Das IJCP legt den Fokus dabei vor allem auf eine Physik-spezifische Perspektive und ergänzt dadurch die bereits existierenden, unterstützenden Strukturen der JGU.
In Kooperation mit:
Aktuell sind keine Veranstaltungen geplant.
PRISMA++ bietet eine Reihe unterschiedlicher Fördermöglichkeiten für Forschende aller Karrierestufen:
Um führende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Mainz zu holen und den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, unterstützt PRISMA++ internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihren Aufenthalten beim Cluster.
Das PRISMA++ Leitungsgremium entscheidet anhand des Nominierungsformulars, welches von einem Mitglied des Clusters mindestens drei Monate vor dem geplanten Aufenthalt eingereicht werden muss. Die Entscheidung wird in der Regel in ca. 4 bis 6 Wochen getroffen. Förderkriterien sind
- die Exzellenz des Gastwissenschaftlers/der Gastwissenschaftlerin in seinem Feld
- der Beitrag zu den PRISMA++ Forschungszielen
- und der erwartete Nutzen für die Forschungsprojekte der PRISMA++ Mitglieder.
Um hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Phase zwischen dem Postdoc und der ersten längeren Einstellung zu unterstützen, bietet PRISMA++ Beschäftigungsmöglichkeiten für Doppelkarrierepaare im Rahmen des „Dual Career Fund“ an. Anträge können jederzeit von PRISMA++ Mitgliedern eingereicht werden. Die Förderung aus dem „Dual Career Fund“ muss zu einem gleich großen Anteil aus dem Budget der jeweiligen Gruppe kofinanziert werden. Das Leitungsgremium entscheidet über den Antrag in der Regel innerhalb von 4 bis 6 Wochen.
Darüber hinaus bietet das JGU Dual Career Büro individuelle Unterstützung und erarbeitet Vorschläge für die begleitenden Partner. Der Service umfasst Hilfe und Begleitung bei der Jobsuche, bei Bewerbungsprozessen (Lebenslauf und Anschreiben), die gemeinsame Erarbeitung einer Suchstrategie und Informationen zu potentiellen Arbeitgebern in der Region. Um diesen Service nutzen zu können, kontaktieren Sie bitte das PRISMA++ Koordinationsbüro.
z.Zt. keine Ausschreibungen
Bis zum 31. März 2026 sind Bewerbungen für das Detector Innovation Fellowship möglich.
Postdoc-Stellen in PRISMA++ Arbeitsgruppen (Initiativbewerbungen jederzeit möglich)
Die Bewerbungsfrist für die aktuelle Ausschreibung läuft vom 26. Januar bis zum 28. Februar 2026. Weitere Infos hier.
z.Zt. keine Ausschreibungen
z.Zt. keine Ausschreibungen